Preise und Gestaltung

05.05.2026 11:30
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#1
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Eine liebe Freundin hat mir aus Belarus ein paar Glühbirnen mitgebracht. Unter anderem auch
200 Watt Birnen. Die gibt es schon lange nicht mehr auf Beschluss von irgendwelchen EU-Hirnis.
Die bestimmen jetzt womit man leuchtet.
In BY entscheidet das noch immer der Bürger, zu den 200 Watt Birnen gibt es auch jede Menge
Alternativen wie auch LED. Aber es gibt sie, das ist entscheident! Und dann schaut euch mal den
Preis an. Für 5 Glühbirnen umgerechnet 2,86 €, davon können wir im goldenem Westen nur
träumen! Aber ob das erlaubt ist?

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Meine Bilder können gern weiterverwendet werden, ausgenommen ist eine kommerzielle Nutzung.

Alle in meiner Bücherkiste enthaltenen Bücher leihe ich gern auch aus. Porto für Bücher, 2x 2,20 € derzeit und schon geht es auf die Reise. So muss man nicht unbedingt die doch inzwischen recht teuren Bücher kaufen um sie einmal zu lesen. Bei Interesse bitte per PN melden.

Denkt immer daran, ein Lächeln kostet nichts!

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06.05.2026 20:24 (zuletzt bearbeitet: 06.05.2026 20:28)
#2
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Nun, mit der Preisfindung ist das immer so eine Sache. Grundsätzlich setzt sich ja der Preis einer Ware aus mehreren Komponenten zusammen , entsprechend die Kriterien. Im UTP, besser ESP ( Einführung in die soz. Produktion ) hatten wir mal gelehrt bekommen
das sich der Preis grundsätzlich aus den Gestellungskosten (Produktionskosten) und den Selbstkosten zusammensetzt. Grundsätzlich anders ist es auch heute nicht. Ausgehend vom Ziel der Produktion im Sozialismus ( Bessere Erfüllung der Bedürfnisse der Werktätigen, wie immer man diese definiert ) ist selbiges in der Marktwirtschaft aka Kapitalismus einen Maximalprofit zu erzeugen. Das hat hat die Preisbildung sicherzustellen. Damit einerseits der Profit erreicht wird, man seinen Betrieb bzw "Geldquelle" erhalten will, sich die Konkurrenz vom Halse und letztlich und endlich auch seinen Absatz gesichert haben will geht man heutzutage wesentlich mehr in's Detail. Hier kommen die Fixkosten bzw. variablen Kosten sowohl bei Produktions- wie auch Nebenkosten ins Spiel. Diese sind nun mal von Land zu Land unterschiedlich: erinnere nur an die Währungsunterschiede wie auch Niveau der Entlohnung EU und Belarus.
Rohstoffpreise: Nur mal Wolfram genannt: Glühfaden in den Lampen bestehen daraus. Anfang 2025 war die Tonne W bei 340 $; zum Jahresende schon um 860 $. Aktuell Ende 1.Quartal aber bereits um 1730$. Das meiste kommt aus China und Rußland.... also Vorzugspreise für Belarus....Man schaut in Ru und CH schon auch auf den Gewinn bzw. Rentabilität, aber nicht um jeden Preis.
Sollte eigentlich kein Vortrag über Ökonomie in Verbindung mit (Welt-)Politik werden.....

Es liegt in der menschlichen Natur, daß man von jeder Einrichtung die Dornen stärker empfindet als die Rosen.

Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck (1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

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