Meine private "Energieanpassung"

18.05.2026 20:32
#1
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Nachdem es die "Ampelmännchen" gemeinsam mit den Schwarzen aus ideologischen Gründen geschafft haben Deutschlands Energiebasis und daraus folgend die Wirtschaft zum Abgrund zu führen ( Schuld sind immer die Anderen: Fukushima, die Russen und nun die Iraner ) habe ich mich denn entschlossen für den privaten Bereich meinen Möglichkeiten entsprechend so gut es geht gegenzusteuern. Fahrzeug mit Durchschnittsverbrauch von 5- 5,5 l Diesel auf eines welches einen Liter weniger braucht gewechselt; Eigenbau Solar"kraftwerk" gegen ein den letzten Vorschriften entsprechendes Balkonkraftwerk ausgetauscht, diesmal mit einem knapp 2KWH großen Speicher. Das Eigenbaugerät war/ist als Inselanlage und Notreserve konzipiert ( 3x 115Ah AGM-Batterien als Speicher, 300 W Solarleistung) , das "Neue" läuft im Moment im Probebetrieb (1920 W Solarleistung, Speicher 1,82 kwH ) und speist momentan die Hälfte des Erlaubten ins Hausnetz, welches auch so gut wie komplett im Eigenverbrauch "geschluckt" wird. Muß meiner bessere Hälfte noch an eine gewisse Nutzungsdisziplin " anerziehen Durfte beim bisherigen Probebetrieb auch feststellen, dass die knapp 2KW Solarleistung meist nicht erreicht werden, in der Spitze war bisher 1,5 kW
erreicht worden. Noch bin ich nicht in alle Feinheiten der Software zur Steuerung eingedrungen, Steuerung des Speichers läuft über Internet, so daß das Gerät gewillt ist Verbindung aufzunehmen; die "Blauzahnsteuerung" funktioniert, jedoch geht das nur grob.
Nun, ich werde weiter berichten...
Ich bin der Meinung, diese "Energiewende" kann funktionieren, aber nicht unter kapitalistischen Bedingungen. Es sei denn der Staat regelt die Daseinsvorsorge für den Bürger selber und privatisiert diese nicht.

Es liegt in der menschlichen Natur, daß man von jeder Einrichtung die Dornen stärker empfindet als die Rosen.

Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck (1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

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23.05.2026 20:38
#2
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Nach einer Woche folgende Bilanz: bisher ca 45 KWh ins Hausnetz eingespeist, funktioniert als solches also. Mein Speicher kann nach Grundlast oder Zeitplan konfiguriert werden. Zur Optimierung der Verbrauchserfassung werde ich mir aber noch ein Smartmeter zulegen ( müssen)... Die ersten 4 Tage war das BKW mit konstant 400 W Abgabe auf Grundlast eingestellt. Heute habe ich von10 - 12 Uhr 600w eingespeist und bis 20 Uhr dann wieder 400 W. Der Akkuspeicher zeigt dann auch ein interessantes Verhalten: was er nicht selber verbraucht zur Aufrechterhaltung des Ladezustandes nach der Abgabe ins Hausnetz wandelt er in Wärme um. ( der kennt wohl den Appell der Bundesregierung wegen Netzüberschuß ) Ab 17:00 sinkt der Solarertrag und zur Aufrechterhaltung "buttert" er zu. - Mit Smartmeter erfasst der Speicher die jeweiligen Ertrags- Verbrauchswerte und optimiert die Leistungsabgabe ( so die Theorie) , schließlich hat der ja eine "KI" ++link . Jetzt schau ich mich schon mal nach einen Zusatzspeicher um...

Es liegt in der menschlichen Natur, daß man von jeder Einrichtung die Dornen stärker empfindet als die Rosen.

Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck (1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

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01.06.2026 19:37
#3
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Zweite Woche im Probebetrieb: nach gründlich geführten Aussprachen konnte schon mal eine Grunddisziplin und -verständinis erreicht werden. Gegen 7 Uhr wird die Anlage zugeschalten und liefert überwiegend aus dem Speicher erst mal 400W zu.
Ab ca 7:30 schlägt bei mir die Sonne voll zu. Will meine bessere Hälfte ihrem Hobby "frönen" ( Wäsche waschen ) erhöhe ich auf 600 W. Die Verbrauchskurve ist nun mal sehr unterschiedlich: theoretisch kann der Betrieb aus der Grundlast sichergestellt werden; wenn die Maschine das Wasser auf Arbeitstemperatur bringt natürlich nicht... Der Heißwasserboiler bzw der Herd ziehen auch einiges, sind diese in Nutzung schalte ich auf 800W hoch, mehr darf man ja nicht. Diese ganzen Schaltungen muß ich natürlich händisch vornehmen, gewisse Überschneidungen sind normal, aber so werden Einsparungen wirksam. - Den höchsten Ertrag hatte ich über die Pfingstfeiertage, schien ja ständig die Sonne. Im Wesentlichen haben sich die Erfahrungen aus der Vorwoche bestätigt.

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Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck (1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

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