Einer trage des anderen Last, Autor, Schriftsteller Wolfgang Held wird 84. und erinnert sich

10.07.2014 18:28
avatar  0bstihj
#1
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Wolfgang Held, ein Schriftsteller aus Thüringen hat ja viele Bücher geschrieben, mehrere wurde auch verfilmt.
Da wäre zum Beispiel "Härtetest" oder eben auch "Einer trage des anderen Last". Dieses Buch wurde erst 1988
filmisch umgesetzt.
Heute hier in der TA erinnert er sich und sagt auch klare Worte. Wolfgang Held wohnt in Weimar.

Ich musste den Artikel von der Größe her teilen.


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Alle in meiner Bücherkiste enthaltenen Bücher leihe ich gern auch aus. Porto für Bücher, 2x 2,20 € derzeit und schon geht es auf die Reise. So muss man nicht unbedingt die doch inzwischen recht teuren Bücher kaufen um sie einmal zu lesen. Bei Interesse bitte per PN melden.

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13.03.2015 02:03
#2
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Wolfgang Held verstarb am 17. September 2014 im Alter von 84 Jahren in seiner Heimatstadt Weimar.

http://www.wolfgang-held-autor.de/

Er schieb u.A. den Roman / das Drehbuch "Die Gläserne Fackel", eine Familienchronik rund um die Geschichte des Zeisswerkes in Jena.

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_gl%C3%A4serne_Fackel

Der Film wurde in den späten 80ern hauptsächlich in Jena, Berlin und Mühlhausen gedreht. Kurze Szenen auch in Bürgel, Tautenburg, Kühlungsborn und Insbruck.
Für (ehemalige) Zeissianer ein Film, den man gesehen haben muss.
Im Film geht es um die (fiktive) Familie Steinhüter und das Zeisswerk in Jena, von der Gründung bis zur DDR-Zeit ca. 1986.
Wer bei Zeiss gearbeitet hat, kann teilweise die fiktiven Namen der Personen im Film den realen Persönlichkeiten im damaligen Zeisswerk zuordnen.
(z.B. Robert Steinhüter = Generaldirektor Wolfgang Biermann)
Hochinteressant, da erstaunlicherweise sehr nahe an der Realität die Probleme im Betrieb zu DDR-Zeiten sehr offen und vor allem sehr krittisch gezeigt wurden. Die Teile von der Zeissgründung bis nach den 2. Weltkrieg wurden teilweise in Jena und Mühlhausen gedreht, während die Filmteile aus DDR-Zeiten in der Handlungsfolge absolut nachvollziehbar und wiedererkennbar an realen Handlungsorten gedreht wurden.
Ich habe zwar damals die Dreharbeiten in Jena mitbekommen, aber den Film/die Teile nie im Fernsehen gesehen. Erstaufführung war 1989 im DDR-Fernsehen. Ich war zu der Zeit bei der Armee und habe das irgendwie total verpasst. Anfang diesen Jahres liefen die Teile im MDR und ich war begeistert u.A. meinen alten Arbeitsplatz wiederzusehen.

...und jetzt finde ich hier im Forum ein Thema über den Autor dieses Buches/Films...

Boofinger

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13.03.2015 09:03
avatar  0bstihj
#3
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Ja, stimmt. Man schaue unter "In Erinnerung" dort wurde das bereits an 19.04.14 gepostet.

Ich bin gerade dabei die Bücherreihe "Gläserne Fackel" zu organisieren.

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14.03.2015 00:04
#4
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Buchreihe?
Ich denke, da gab es nur einen 1. Teil. Der 2. Teil ist nie erschienen.

Das hatte ich irgendwo vor kurzem erst im Internet gelesen.

Boofinger

NVA * GWD 88-90 * 3. Raketenbrigade

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14.03.2015 17:34
avatar  0bstihj
#5
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@boofi, sorry! Die Verfilmung des Buches, das sind mehrere Teile!

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14.03.2015 18:01
#6
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Das ist aus der Amazonwerbung für das Werk



Fernsehroman in sieben Teilen, dramatische Schicksale in fünf Generationen, mehr als 120 Jahre Carl Zeiss Jena. Entscheidungen in der Spanne von Leben und Tod, Liebe und Haß, Konflikt und Hoffnung. Aufstieg, Niedergang und Wiedererblühen eines weltbekannten Werkes.

Episoden:
01 Die Gründung
02 Die Stiftung
03 Die Waffenschmiede
04 Die Krise
05 Wendepunkte
06 Die Entscheidung
07 Zukunftslinien

VideoMarkt
Jena 1846: Der Mechaniker Carl Zeiss gründet in Jena seine Werkstätte für Feinmechanik und Optik. Durch die Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter und späteren Teilhaber Ernst Abbe entwickelte sich daraus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein international erfolgreiches Optikunternehmen. Doch Zeiss' Tod, die Rolle des Unternehmens als Waffenschmiede, der Zweite Weltkrieg und seine Auswirkungen sowie die Krisenzeiten der 1970er-Jahre stellen die Firma immer wieder vor große Herausforderungen. Eng verbunden mit der wechselvollen Firmengeschichte ist die der Familie Steinhüter. Angefangen bei Franz Steinhüter, der als unehelicher Sohn eines Dienstmädchens als Lehrling bei Carl Zeiss anfing, erlebten Generationen der Steinhüters in unterschiedlichen Positionen die wechselvolle Geschichte des Unternehmens mit.
Video.de
Die sieben Folgen der Familien- und Firmengeschichte wurden anlässlich des 40. Jahrestages der DDR-Gründung 1989 unter der Regie von Joachim Kunert produziert. Jeweils in Spielfilmlänge erzählen sie nicht nur die Firmenhistorie der weltbekannten Zeiss-Werke und die Chronik der Familie Steinhüter, sondern erteilen dem Fernsehpublikum nebenbei eine kleine Geschichtslektion gekoppelt mit jeder Menge DDR-Propaganda. Zum Schauspielerensemble gehören damals beliebte DDR-Darsteller wie Alfred Müller, Jürgen Reuter, Walfriede Schmitt, Hanns-Jörn Weber, Jürgen Zartmann, Walter Plathe, Hanna Monig, Jürgen Trott, Renate Blume, Detlef Heintze, Dirk Wäger, Jörg Schüttauf, Katrin Martin und Janina Hartwig

Bildmaterial darf zwar heruntergeladen werden, aber nicht weiter verbreitet werden, egal über welche Wege.

Meine Signatur
der Traditionsstammtisch und der des MSR-24 sind feste Bestandteile, um mich auch persönlich zu treffen.
Telefonisch kaum zu erreichen. Per PN ist das schon eher möglich.


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