Verpflegung, Küchendienste, Versorgung

27.04.2013 06:38
avatar  0bstihj
#1
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Da ich an der Allgemeinverpflegung der Schwante (Küche im AR-1) nur in den ersten vier Wochen regelmäßig teilnahm, teilnehmen musste, kann
ich mich an die Regelsätze bei der Truppenverpflegung nicht mehr genau erinnern.
Wie hoch war der Kostenanteil der pro Kopf bereitstand? Bei Urlauben, Außendiensten oder auch bei Lazarettbesuchen außerhalb der eigenen Kaserne gab es Essensgeld, ich meine es waren am Tag um die vier Mark. Dieses Geld bekam man in Bar oder auch überwiesen. Geführt wurden diese Ausgaben über das Hfw Büro.

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Alle in meiner Bücherkiste enthaltenen Bücher leihe ich gern auch aus. Porto für Bücher, 2x 2,20 € derzeit und schon geht es auf die Reise. So muss man nicht unbedingt die doch inzwischen recht teuren Bücher kaufen um sie einmal zu lesen. Bei Interesse bitte per PN melden.

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28.04.2013 23:08
avatar  b00finger ( gelöscht )
#2
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b00finger ( gelöscht )

Viermarkfuffzich oder Viermarkvierundzwantsich glaube ich, war der Verpflegungssatz für Grundwehrdienstler 1988.

Boofinger

Edit: l eingefügt

[ Editiert von b00finger am 28.04.13 23:09 ]


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30.06.2013 11:54
avatar  0bstihj
#3
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Für "Tote Oma" mein Lieblingsessen damals, reichte das vg. Geld auf jeden Fall. Mindestens 2x im Monat gabs das auch.
Das einzige Gericht aus meiner Sicht, was die Küche (Schwante*) verstand sehr geschmackvoll zu kochen! Aber auch das ist
nur Ansichtssache. Ich, wir, essen das heute noch sehr gern, bei meiner Küchenchefin auch kein Wunder.

*Schwante ist ein Dorf mit LPG gewesen, diese LPG bezog die Speisereste des Regimentes zur Verfütterung an die lieben
Schweinchen. Da dort mehr hinging als von der Truppe gegessen wurde, hat die Küche so ihren Beinamen "Schwante" bekommen.
Das war eine echte Tradition in der NVA, dieser Name/Begriff wurde von DHJ zu DHJ weitergegeben, selbst im AA. und Batterie
Offizierskreis hieß das so. Selbst im offizielen Dienstplan trug ich Schwantendienst (Unterstützung z.B. Topfwäsche) ein.

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30.03.2014 18:02
#4
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Eine Episode aus einer längst vergangenen Zeit!

Im April 1959 trat ich meinen Dienst als Kanonier im AR 16 an. Eine kleine Begebenheit aus den ersten Wochen. Mit der Verpflegung waren wir zufrieden, es gab nicht auszusetzen. Es war die Zeit, als nach Dienstschluss eine Einheit zum Kartoffelschälen in der Truppenküche anrückte. Bis die benötigten 500 Kg Kartoffel geschält waren dauerte seine Zeit. Im Mai wurde die Qualität der Kartoffeln, durch die Lagerung, merklich schlechter.

Eines Tages kehrten wir nach dem Mittagessen zurück in unsere Unterkunft. Wir waren in einem großen Schlafsaal untergebracht. Für 30 Kanoniere waren zwei Tische vorhanden und acht Stühle. Dafür hatte jeder einen Hocker! Auf einem Tisch stand ein großer Postmietbehälter. Alle belagerten das „Wunder“, es war die bisher größte Lieferung. Obwohl die Sendung noch nicht geöffnet war, wurde schon darauf verwiese, das kameradschaftlich zu teilen sei. Alle starrten auf den Akt der Öffnung. Als der Deckel angehoben wurde brach ein großes Gelächter aus, verbunden mit dem derben Soldatenspot. Der gesamte Postmietbehälter war mit Speisekartoffeln gefüllt.

Der Empfänger war ein Handschuhmacher aus Arnstadt. Er hatte sich bei seiner Großmutter über die Qualität der Kartoffeln beklagt. Was tun Großmütter, sie unterstützen ihren Enkel umgehend, wo sie nur können, um einen Gefallen zu tun.


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